Trends und Entwicklungen

2020: Die drei größten Baubranchen-Baustellen

An diesen Themen kommen Sie 2020 nicht vorbei:

Das Jahr 2020 steht vor der Tür und damit auch neue Trends und Themen, die die Baubranche beschäftigen dürften. Wir wagen einen Ausblick und sagen Ihnen, welche drei Topics Sie besser nicht ignorieren sollten.

1. Digitalisierung

Schon seit einigen Jahren ist das Thema Digitalisierung aus den Trend-Listen nicht mehr wegzudenken. Dennoch gibt es in so gut wie jeder Branche bei der Umsetzung digitaler Arbeitsweisen noch viel Luft nach oben. So auch in der Bauwirtschaft.

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Für Architekten und Ingenieure gehört beispielsweise die digitale Planungsmethode BIM (Building Information Modeling) längst zum Arbeitsalltag, der Anwenderkreis dürfte sich jedoch immer stärker ausweiten. Denn: Der große Vorteil der Methode ist, dass mithilfe der Bauwerksdaten detaillierte Pläne modelliert und vor allem zusammengeführt werden können. So entsteht ein virtuelles geometrisches Modell, das die Zusammenarbeit aller Gewerke enorm vereinfachen kann, da Änderungen viel leichter miteinander in Einklang gebracht werden können. Das verspricht mehr Sicherheit in Planung, Ausführung und Bewirtschaftung. BIM dürfte also auch in 2020 immer stärker an Bedeutung gewinnen und weiterentwickelt werden. In Kassel wurde erst kürzlich ein BIM Gebäudemodell auf die Baustelle eines modernen Studentenwohnheims projiziert und hat die Ausführungen enorm vereinfacht.

Auch für Ausbilder ergeben sich immer neue Möglichkeiten. So wurde beispielsweise auf der bauma 2019 vorgestellt, wie Azubis via Virtual-Reality-Brille live einen realistischen Eindruck vom künftigen Arbeitsplatz erhalten können, ohne dabei die Abläufe auf der Baustelle zu verzögern.

Die Arbeit mit exakten Daten kann noch weitere Vorteile mit sich bringen: So lässt sich zum Beispiel durch Datenmodelle die Zielgruppe eines Herstellers besser analysieren und der Ressourceneinsatz effizienter vorhersagen und kalkulieren.

Was Sie jedoch bei der Arbeit mit größer werdenden Datenmengen nicht vergessen sollten, ist ein guter Schutz gegen Cyberrisiken. Und dieser umfasst optimalerweise nicht nur eine gute IT-Struktur und den Einsatz von Antiviren-Software, sondern auch das Vorhandensein entsprechender Versicherungen. Neben einer guten Berufshaftpflicht ist der Abschluss einer Cyberversicherung empfehlenswert, denn nur diese übernimmt auch die Kosten von Eigenschäden und die vorausgegangenen forensischen Untersuchungen. Wir haben unsere Cyberversicherung VHV CYBERPROTECT für Sie optimiert.

2. Nachhaltigkeit

Klimaschutz und Energieeffizienz sind in aller Munde und nicht nur bei Privatpersonen findet ein Umdenken statt – eine Thematik, die sich 2020 verschärfen wird. Gerade die rohstoffintensive Baubranche wird das vor Herausforderungen stellen.

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Bauherren fordern es verstärkt ein und auch die Politik beschließt vermehrt Gesetze zum Schutz des Klimas. Es geht darum, Ressourcen zu schonen, alternatives Baumaterial zu verwenden und neue Standards gerade in der Energieeffizienz zu erfüllen: Fassaden sollen immer besser gedämmt sein, Heizungsanlagen immer nachhaltiger arbeiten.

Die meisten Baumaterialien werden allerdings in großen Mengen gekauft, vieles bleibt über. Außerdem steigen die Materialkosten insbesondere bei nachhaltigen Baustoffen. Ein gutes Datenmanagement kann wie oben beschrieben schon dazu beitragen, dass Sie besser mit Ressourcen kalkulieren können. Dennoch gibt es Möglichkeiten verantwortungsbewusster mit Materialresten umzugehen. Wie, das erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag "Nachhaltigkeit: Wohin mit Materialresten?". Ein umweltbewusster Umgang mit Ressourcen und energieeffizienten Bauweisen wird in jedem Fall bei Ihren Auftraggebern ankommen – setzen Sie sich also lieber früher als später mit der Thematik auseinander.

3. Absatzdruck und Fachkräftemangel

Insbesondere Neubautätigkeiten boomen – das dürfte sich auch 2020 nicht ändern. Doch schon jetzt kommen viele Zulieferer nicht hinterher und Handwerker werden händeringend gesucht.
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Verzögerungen waren schon 2019 an der Tagesordnung. Und das Problem dürfte sich aufgrund der nicht abnehmenden Nachfrage auch 2020 noch verstärken. Das Bauhauptgewerbe setzt wegen des Zeitmangels daher in vielen Bereichen bereits auf Standardisierungen. Modulares Bauen wird immer mehr zum Trend – und vorgefertigte Elemente für Zimmer und Bäder sind erst der Anfang. Immer beliebter: vorkonfektionierte Gebäudetechnik-Systeme und natürlich vorgefertigte Beton- und Fassadenmodule.

Fachkräfte gibt es aber dennoch zu wenig – und auch lange Lieferzeiten für bestimmte Materialien bleiben dadurch nicht aus. Außerdem: Wenn es schnell gehen muss, passieren auch Fehler. Zahlt der Auftraggeber dann nicht, können gerade kleine und mittelständische Unternehmen schnell in finanzielle Notlagen geraten. Mit unserer Forderungsausfallversicherung und unseren Bürgschaften sorgen Sie für die nötige Sicherheit – intern als auch bei Ihren Vertragspartnern. Tipp: Gute Fachkräfte sind heute stark umkämpft. Da zählt jedes Argument! Machen Sie die Mitarbeit in Ihren Betrieb noch attraktiver, indem Sie Ihren Mitarbeitern beispielsweise eine betriebliche Unfallversicherung anbieten, die sie auch in ihrer Freizeit schützt!

Wir wünschen ein erfolgreiches Baujahr 2020!

Was 2020 auch für Herausforderungen auf Sie zukommen werden, richtig abgesichert minimieren Sie zumindest das finanzielle Risiko für Ihr Unternehmen und schützen Ihre Mitarbeiter. Lassen Sie sich dazu gern von Ihrem VHV-Bauexperten vor Ort beraten! Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches uns umsatzstarkes Baujahr 2020 – und denken Sie immer daran: Herausforderungen müssen nicht immer etwas Negatives sein.

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