Un­fall­ver­si­che­rung

Skiurlaub: Wer zahlt den Rettungshubschrauber

So entgehen Sie Unfällen und Kostenfallen

Snowboarding, Skilanglauf oder Schlittenfahrt: Ganz egal, wie Sie unterwegs sind, Wintersportarten bergen ein verhältnismäßig hohes Unfallrisiko – über 40.000 Deutsche verletzen sich pro Saison. Wie verhindern Sie von vornherein eine Gefahrensituation? Und wer muss für aufwendige Rettungsarbeiten aufkommen? Denn nicht immer übernimmt die Krankenversicherung die Rettungskosten. Wir erklären Ihnen, mit welcher Versicherung Sie auf der sicheren Seite sind, wenn doch einmal etwas passiert.

Dem Unfall eine Skilänge voraus!

Unberührte Skipisten sehen erst einmal verlockend aus. Dennoch sollten Sie nicht einfach drauflos fahren. Durch das Befolgen von ein paar grundlegenden Tipps und Regeln, machen Sie Ihre Abfahrt schon um einiges sicherer:

  • Training: Bereiten Sie sich mit regelmäßigen Kraft-, Ausdauer- und Gymnastikübungen auf Ihren Winterurlaub vor. Gelenke und Muskeln können so den Belastungen besser standhalten.
  • Ausrüstung: Helm, Skibrille und Rückenprotektoren sollten für jeden Pflicht sein.
  • Kleidung: Warm, wasserdicht und atmungsaktiv muss sie sein.
  • Rücksicht: Achten Sie auf andere Skifahrer! Zusammenstöße sind die häufigste Unfallart.
  • Beschilderung: Beachten Sie Markierungen und Signale auf den Abfahrtstrecken und fahren Sie nur auf freigegebene Pisten.
  • Wetter: Fahren Sie nur bei guten Sichtverhältnissen und Witterungsbedingungen.

Kostenfalle: Rettungskosten

Auch die größte Vorsicht kann einen Unfall nicht immer verhindern. Sollten Sie verunglücken und ärztlich behandelt werden müssen, kommt in der Regel die gesetzliche Krankenversicherung für die Rettungs- und Behandlungskosten auf. Allein zwei Ausnahmen können Such- und Rettungskosten jedoch zu einem teuren Unterfangen für Sie machen.

  • Unfall im Ausland: Ohne Auslandskrankenversicherung zahlt die Krankenkasse im EU-Ausland nur, was im entsprechenden Land Standard ist.
  • Vermisstensuche: Unverletzte, aber orientierungslose Wintersportler müssen die Kosten für eventuelle Such- und Rettungseinsätze selbst tragen. Das gilt auch für die Suche von vermeintlich Verschütteten nach Lawinenabgängen abseits der Piste.

Übrigens: Allein die Bergwacht Bayern verzeichnet jährlich rund 6.000 Rettungsdiensteinsätze, 5.000 Hilfeleistungen ohne umfangreiche medizinische Versorgung und 950 Such- und Sondereinsätze. Knapp die Hälfte aller Einsätze wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von den Krankenkassen bezahlt, da keine medizinische Notwendigkeit besteht. Eine Vermisstensuche mit erhöhtem Aufwand, zum Beispiel bei einem Lawinenabgang, kostet stolze 1.125 EUR.

Private Unfallversicherung sorgt für eine weiche finanzielle Landung

Leider hilft auch die gesetzliche Unfallversicherung nicht weiter. Denn die zahlt nicht bei Unfällen, die in der Freizeit passieren. Deswegen sollten Wintersport-Fans über die private Unfallversicherung der VHV nachdenken. Sie kommt für aufwendige Such-, Bergungs- und Rettungseinsätze auf – auch wenn es sich nur um leichtverletzte Personen handelt. Und KLASSIK GARANT übernimmt noch mehr:

  • Bei Knochenbrüchen oder Bänderrissen erhalten Sie ein Schmerzensgeld von bis 3.000 EUR.
  • Kosmetische Operationen bis 50.000 EUR werden übernommen.
  • Brüche, Schädigungen an Gliedmaßen oder der Wirbelsäule durch Eigenbewegungen sind mitversichert.
  • Sie profitieren von einem automatischen Leistungs-Update, wenn wir unser Produkt verbessern.
  • Unser Highlight: Wir bringen Sie auf Wunsch zur Behandlung nach Hause, sobald der Transport medizinisch vertretbar ist. Anders als bei anderen Versicherern muss hierfür keine medizinische Notwendigkeit gegeben sein.