Ressourcenschonend bauen

Nachhaltigkeit: Wohin mit Materialresten?

So umgehen Sie Entsorgungskosten und "totes Kapital"

Fridays for Future, Plastiktütenverbot, erneuerbare Energien: Das Thema Nachhaltigkeit ist gerade in aller Munde. Doch wie sieht das eigentlich in der rohstoffintensiven Baubranche aus? Was können Sie beispielsweise mit ungenutzten Materialresten machen? Wir erklären, wie Sie im Betriebsalltag ganz einfach Ressourcen schonen und dabei auch noch Geld zurückbekommen bzw. sparen können.

Ziel: Gemeinsam nutzen statt entsorgen

Sie kennen das: Ihr Kunde hat ganz genaue Vorstellungen, ist auf der Suche nach dem gewissen Etwas und Sie möchten seinen Anforderungen natürlich gerecht werden. Immer größer werdende Vielfalt und Individualität stellen Vertreter des Bausektors allerdings vor ein Problem: Die Bauartikel und -materialien sind meist nur in großen Gebinden erhältlich – zu viel für die Realisierung der individuellen Wünsche eines einzelnen Kunden. Wer übriggebliebenes Material nicht in Folgeaufträgen verwerten kann, muss viel Lagerplatz opfern und das "tote Material" letztendlich oft teuer entsorgen. Aber das muss nicht sein, denn anderen Betrieben könnten genau die Restmengen fehlen, die bei Ihnen wertvollen Platz wegnehmen. Auf materialrest24.de können Sie jetzt Ihre überschüssigen Baumaterialien verkaufen und die anderer Anbieter beziehen.

Tipp: Unter den angebotenen Materialien können auch Artikel sein, die nicht mehr hergestellt werden oder unter normalen Umständen sehr lange Lieferzeiten haben.

Was ist materialrest24.de?

Als Dachdecker kennt Simon Schlögl die Materialrest-Problematik nur zu gut. Deswegen entwickelt er die Idee zu einer Plattform für den Handel mit übriggebliebenen Bauartikeln. Seit 2017 können Handwerker aller Branchen ihre ungenutzten Materialien nun schon über materialrest24.de verkaufen.

Ziel ist es, unnötigen Müll und den Ressourcenverschleiß für die Nachproduktion zu reduzieren, indem ungenutzte Bauartikel doch noch verbaut werden. Das schont nicht nur die Rohstoffe an sich, sondern senkt auch den Bedarf an Energie, Wasser und Verpackungsmaterialien. Aktuell sind bereits rund 600 Anbieter registriert.

Hier geht's zur Plattform Schauen Sie doch mal vorbei und entdecken Sie die Möglichkeiten.

Welche Konditionen gelten auf materialrest24.de?

Natürlich produziert auch das Betreiben eines virtuellen Lagers Kosten. Deswegen zahlen die Mitgliedsbetriebe jeweils einen Jahresbeitrag von 99 Euro – im Vergleich zu teils hohen Entsorgungs- oder Lagerkosten bei Ihnen vor Ort also gar nicht so viel! Zudem können Sie durch den Verkauf von übrigen Materialien auch noch Geld einnehmen oder eben selbst günstig Bauartikel einkaufen. Und: Beim Kaufen und Verkaufen fallen keinerlei weitere Gebühren an.

Gut zu wissen: Aktuell läuft noch bis zum 31.12.2019 eine Aktion, durch die Sie sich einen Jahresbeitrag sparen können. Wer innerhalb von vier Wochen nach seiner Registrierung 20 Anzeigen mit Foto einstellt, profitiert ein Jahr lang kostenfrei von der Mitgliedschaft. Machen Sie also noch schnell mit!

Jetzt kaufen und verkaufen – und Bäume pflanzen!

materialrest24.de ruft darüber hinaus zu einem Nachhaltigkeitswettbewerb auf! Wer im Zeitraum vom 01.10.2019 bis zum 15.01.2020 die meisten Anzeigen mit Foto einstellt oder am meisten über die Plattform kauft, wird mit tollen Prämien belohnt. Außerdem ermöglicht jede neue Anzeige das Pflanzen eines Baumes – die ersten 500 wurden auf diese Weise bereits finanziert, 5.000 sind das Ziel. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier. Machen Sie also mit und integrieren Sie Nachhaltigkeit ganz einfach in Ihren Berufsalltag!

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