VHV und Munich Re: starke Partner in Pilotprojekt

Sensoren schützen vor Wasserschäden

Innovative Technologien für Baustellen

Zukunftsweisendes Pilotprojekt: VHV Versicherungen und Munich Re testen, wie Sensoren auf einer Baustelle eindringende Feuchtigkeit in Echtzeit melden und dadurch teure Folgeschäden vermieden werden können. Für Bauunternehmer schafft die Sensortechnologie eine neue Absicherung gegen zeitliche Verzögerungen und Schäden in der Bauphase.

Wie funktioniert die neue Sensortechnologie auf der Baustelle?

Die Basis für das aktuelle Pilotprojekt bildet eine Baustelle im Münchner Werksviertel. In der Ausbauphase wurden 25 Multifunktionssensoren in dem Gebäude eingesetzt, die neben der Feuchtigkeit in der Bausubstanz auch die Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen. Die ermittelten Daten werden per Funk an eine Basisstation gesendet, die die Ergebnisse internetbasiert an eine IoT-Plattform (Internet of Things) weitergibt. Die Plattform wertet die eingehenden Daten in Echtzeit rund um die Uhr aus und schlägt bei kritischen Feuchtigkeitswerten Alarm.

Schäden durch Feuchtigkeit und Wasser sind in der Bauleistungsversicherung sowie in der technischen Gebäudeversicherung noch allgemein an der Tagesordnung.

Dr. Sebastian Reddemann, Vorstand im Bereich Komposit bei der VHV

Ziel: Optimierung von Bauprojekten

Löst die IoT-Plattform aufgrund von erhöhten Feuchtigkeitswerten ein Alarmsignal aus, können Wasserschäden in der Bauphase schnell erkannt und eine spätere Schimmelbildung sowie weitere Folgeschäden verhindert werden. Eine zeitliche Verzögerung von Bauprojekten sowie die Höhe der Schadenkosten in der Bauleistungsversicherung können somit durch den Einsatz von Sensoren minimiert werden.

Ausblick

Auf einer auf Baustelle ändern sich die Gegebenheiten fast täglich, daher wird die Sensortechnologie in diesem Bereich nun erst einmal ausgiebig getestet und an die besondere Umgebung angepasst. Darunter fällt auch, die Anzahl von Fehlalarmen durch eine Weiterentwicklung der IoT-Plattform zu reduzieren.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website der Munich Re. Nach Abschluss unseres gemeinsamen Pilotprojektes werden wir über die Resultate hier im Magazin berichten.

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