Winterradler aufgepasst!

Die fünf wichtigsten Tipps zum Radfahren im Winter

So radeln Sie sicher und komfortabel durch die kalte Jahreszeit

In diesem Sommer drehten Fahrradhersteller sprichwörtlich am Rad: Die Zweiräder waren so beliebt, dass viele Hersteller mit der Produktion neuer Fahrräder nur schwer hinterherkamen. Doch kaum sind die warmen und trockenen Tage gezählt, machen die bequemeren Autos wieder das Rennen um das beliebteste Transportmittel. Dabei lässt sich auch im Herbst und Winter gut mit dem Fahrrad fahren. Vorausgesetzt man befolgt die richtigen Tipps!

Tipp 1: Machen Sie Ihr Fahrrad winterfest

Rutschiger Untergrund, dunkle Tage – besonders jetzt sollten Sie darauf achten, dass Ihr Fahrrad alle wichtigen Sicherheitskriterien erfüllt:

Bremsen

Reifen

Beleuchtung

Wussten Sie schon? Es gilt Reflektorenpflicht!

Unabhängig von der Jahreszeit sind neben der Beleuchtung auch Reflektoren am Fahrrad Pflicht. Dazu gehört ein weißer Frontreflektor vorne sowie ein roter Reflektor hinten. Auch an den Pedalen müssen Reflektoren in beide Richtungen angebracht werden. Bei den Laufrädern besteht die Wahl: Entweder gehört ein gut sichtbarer Reflektorstreifen an den Reifen oder zwei Reflektoren beidseitig an die Speichen eines jeden Laufrads.

Tipp 2: Passen Sie Ihre Fahrweise an

Generell gilt: Sind die Straßen spiegelglatt, lassen Sie das Fahrrad lieber stehen. Hier kommen auch die besten Reifen ins Rutschen. Doch auch bei etwas milderen Temperaturen über null Grad ist Vorsicht geboten. Denn schon eine dünne Schicht Herbstblätter lässt Sie bei hohem Tempo aus der Kurve fliegen. Deshalb sollten Sie insbesondere in Kurvenbereichen vorsichtig und vorausschauend fahren. Wenn möglich, vermeiden Sie zudem starke Lenkbewegungen und heftige Bremsungen. Ein kleiner Tipp für Pedelec-Fahrer: Reduzieren Sie die Leistung des Elektromotors am Fahrrad. Denn aus dem Stand dreht das Hinterrad bei hoher Beschleunigung auf rutschigem Untergrund schnell durch – und Sie kommen ins Straucheln.

Tipp 3: Finden Sie den richtigen Dress

Klar: Kalte Temperaturen erfordern dickere Kleidung. Doch schnelle Wetterwechsel, Dunkelheit und Wind stellen zusätzliche Anforderungen an die Garderobe. Wir empfehlen: Zwiebellook mit atmungsaktiver Funktionswäsche sowie einer winddichten und regenfesten Jacke. Achten Sie zudem darauf, dass Sie gut gesehen werden! Helle und reflektierende Kleidung hilft. An besonders kalten Tagen empfehlen sich zudem Helmmützen, winddichte Handschuhe und Fahrradbrillen, damit Sie auch bei schneidendem Fahrtwind den Durchblick behalten.

Tipp 4: Ihr Fahrrad braucht nun besondere Pflege

Fahrradfahren in Herbst und Winter geht meist nicht spurlos an Ihrem Rad vorbei. Damit Sie und Ihr Fahrrad noch lange Freude miteinander haben, sollten Sie insbesondere die mechanischen Teile regelmäßig reinigen. Für eine schnelle Reinigung der Kette empfiehlt sich ein öliger Lappen, bei der Bremse hingegen sollten Sie unbedingt Schmierstoffe vermeiden. Bei starker Verschmutzung kann hier ein spezieller Bremsenreiniger Abhilfe schaffen.  

Extra-Tipp für E-Biker: Nicht nur Ihnen macht die Kälte zu schaffen, sondern auch dem Akku Ihres E-Bikes. Bei sehr niedrigen Temperaturen lohnt es sich deshalb, den Akku durch einen Neoprenüberzug zu schützen. Nach dem Radfahren nehmen Sie den Akku am besten mit zu sich ins Warme. So behält er noch lange sein Leistungsniveau.

Für alle Fälle gerüstet: Die Unfallversicherung der VHV

Selbst bei bester Vorbereitung können Unfälle leider nicht vollständig ausgeschlossen werden. Sollte der unerwartete Ernstfall eintreten, kommt Ihnen und Ihren Kindern das umfangreiche Leistungsspektrum der VHV Unfallversicherung zu Hilfe: Mit der Übernahme von Such-, Bergungs- und Rettungseinsätze bis zu 75.000 Euro, einer Invaliditätsleistung und/oder Unfallrente sowie bspw. einem umfassenden Reha-Management greifen wir Ihnen und Ihrer Familie auch im schlimmsten Fall unter die Arme.

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