Cyberklausel der Hausrat­ver­si­che­rung

Cyberschäden werden wahrscheinlicher, was nun?

Warum der Anstieg von Online-Aktivitäten mehr Sicherheitsmaßnahmen notwendig macht.

Mehr noch als sonst wurde während des Corona-Lockdowns im Internet bestellt, Online-Banking betrieben und Videokonferenzen gehören seitdem auf einmal für viele zum Arbeitsalltag. Da lassen Cyberattacken nicht lange auf sich warten. Wir kommen für Schäden auf.

Digitalisierung: Segen und Fluch zugleich

Die Corona-Krise zeigt, wie viele Vorteile die Digitalisierung mit sich bringt. Jeder kann ganz unkompliziert und vor allem kontaktlos von der Couch aus Bestellungen aufgeben oder Überweisungen ausführen. Man verschickt mehr Bilder via Messenger an die Familie, um sich trotz Kontaktbeschränkungen nah zu sein. Und nicht zu vergessen: In vielen Betrieben kann dank Videokonferenz weitergearbeitet werden. Was bei all den Vorteilen allerdings oft verloren geht, ist der Gedanke an mögliche Sicherheitsrisiken im Internet: Die Eingabe von persönlichen und sensiblen Daten über Computer, Handys und Tablets birgt auch Gefahren und kann zu hohen finanziellen Schäden führen.

Vielerorts musste die Umstellung aufs Homeoffice beispielsweise schnell gehen. Dementsprechend sind vermutlich die wenigsten Rechner von Arbeitnehmern optimal gegen Gefahren aus dem Netz geschützt. Und auch beim Online-Shopping sind viele nach wie vor zu sorglos unterwegs, zumal Antivirensoftware und eigene Vorsicht nie einen 100-prozentigen Schutz bieten können. Der Anstieg der Online-Aktivitäten innerhalb der letzten Monate dürfte also auch eine höhere Zahl an Cyberattacken nach sich ziehen.

Unser Versicherungsschutz gegen Cyberrisiken
Gerade, weil sich das Risiko, Opfer eines Cyberangriffs zu werden, nie komplett eliminieren lässt, ist ein guter Versicherungsschutz wichtig. VHV Hausrat KLASSIK-GARAN T bietet im Baustein EXKLUSIV mit abgeschlossener Best-Leistungs-Garantie einen solchen Online- und Digitalschutz. Dieser Schutz, häufig auch „Cyberklausel“ genannt, sichert die finanziellen Risiken, die durch Internetkriminalität entstehen, ab. Die VHV unterscheidet dabei zwischen vier versicherten Cyberrisiken, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

 

Onlinebanking- und Online-Zahlungsbetrug

Während des Lockdowns kursierten Mails, die im Namen einer bekannten Bank verschickt worden waren. Darin wurden die Empfänger darüber informiert, dass Filialen aufgrund von Hygieneanforderungen schließen würden. Als Kunde sollte man seine Kontaktdaten unter einem Link bestätigen, um eine weitere Erreichbarkeit sicherzustellen. Ein typisches Beispiel für sogenanntes Phishing – den Diebstahl von sensiblen Kontodaten mit Hilfe von gefälschten Webseiten und E-Mails. Meist merken die Opfer erst, dass es sich um eine betrügerische Mail gehandelt hat, wenn auf dem eigenen Bankkonto plötzlich Überweisungen und Abbuchungen auftauchen, die nicht von ihnen selbst beauftragt wurden. In einem solchen Fall leistet unsere Hausratversicherung.

Die Entschädigung beträgt je Versicherungsfall bis zu 5.000 Euro.

Kredit- und Bankkartenbetrug

Kommt eine Kredit- oder Bankkarte in Folge eines Versicherungsfalls abhanden, zum Beispiel durch einen Einbruch oder Trickdiebstahl, und wird damit ohne Wissen des Versicherungsnehmers Geld abgehoben, können sich Versicherte an die VHV wenden und erhalten Schadenersatz.

Die VHV leistet je Versicherungsfall bis maximal 1.000 Euro.

Onlinehandel-Betrug

Ob Mode, Technik oder Lebensmittel: Der Kauf und Verkauf über das Internet bietet viele Möglichkeiten – besonders, wenn der Einzelhandel eingeschränkt ist und das Einkaufen vor Ort zum Ansteckungsrisiko wird. Doch ein vermeintliches Angebot kann sich auch mal als gefälschte Ware entpuppen. Wir lassen Sie nicht im Stich: Bei Nicht- oder Teillieferung, Sachmangel, erheblichen Abweichungen von der Beschreibung oder einer missglückten Rückabwicklung ab einem Mindestschaden von 50 Euro springt die VHV für den finanziellen Schaden ein.

Bis zu 1.000 Euro entschädigt die VHV in einem Onlinehandel-Betrugsfall.

Datenrettungskosten

Laptops, Smartphones und Tablets sind bei vielen Menschen aktuell noch regelmäßiger im Einsatz als sonst. Sie dienen als wichtige Speichermedien 
für Urlaubsfotos, Bankzugangsdaten, wichtige Notizen oder Dokumente mit sensiblen Daten. Werden diese durch einen Hackerangriff beschädigt, müssen Profis zur Wiederherstellung engagiert werden.

Nach einem solchen Versicherungsfall leistet die VHV für die Wiederherstellung von Daten und Programmen bis zu 2 Prozent der Versicherungssumme.

Dauerhafte Sicherheit für Ihre ganze Familie
Übrigens: Die VHV Cyberklausel versichert nicht nur den Versicherungsnehmer selbst, sondern auch die Personen, die mit dem Versicherungsnehmer in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Und: Selbst, wenn COVID-19 unser aller Leben in Zukunft hoffentlich wieder weniger bestimmt, werden die Computerviren und Hacker bleiben. Sie schließen also einen Schutz ab, von dem Sie garantiert dauerhaft profitieren.

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